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Global Convention on Peace and Nonviolence
Global Convention on Peace and Nonviolence
Neu-Delhi, 31. Januar - 1. Februar 2004 |
Etwa 50 Delegierte aus 27 Ländern sowie 100 Delegierte aus Indien und 10 speziell eingeladene Teilnehmer haben sich am 31. Januar und 1. Februar im Vigyan Bhavan in Neu-Delhi versammelt, um die gegenwärtige Weltlage und die Notwendigkeit zu friedensschaffenden Massnahmen zu diskutieren.Die zweitägige Konvention wurde organisiert von der staatlichen Einrichtung Gandhi Smriti and Darshan Samiti, Neu-Delhi. Sie wurde vom indischen Premierminister Atal Bihari Vajpayee eröffnet, der sich für eine Umstrukturierung und Stärkung der Vereinten Nationen aussprach, um effizienter den Herausforderungen der Zeit begegnen zu können. Er unterstrich die Notwendigkeit, sich gemeinsam für einen globale Abrüstung und die Vernichtung von Massenvernichtungswaffen im 21. Jahrhundert einzusetzen.
Davon ausgehend, dass Terrorismus, der auf religiösem Fanatismus beruht, gegenwärtig die grösste Gefahr für den Weltfrieden darstellt, sagte Premierminister Vajpayee, dass einzelne Nationen ebenso wie die internationale Solidargemeinschaft dem begegnen müssten.
Die gesamte Rede Vajpayees (in Englisch)
In zahlreichen Ansprachen wurde der Wunsch einer Stärkung der Vereinten Nationen, insbesondere des Sicherheitsrates, zum Ausdruck gebracht. Das wurde als Voraussetzung angesehen, damit die Vereinten Nationen ihrem Auftrag nachkommen können, den Weltfrieden zu sichern, Terrorismus zu bekämpfen und Abrüstung zu bewirken, ebenso wie die Verbreitung des Gedankens der universalen Brüderschaft und der Schaffung von Toleranz zwischen unterschiedlichen religiösen, ethnischen und anderen Gruppen. Gandhis Konzept für Weltfrieden und seine Anwendung im gegenwärtigen Kontext wurde ausführlich behandelt.An der zweitägigen Veranstaltung nahmen zahlreiche frühere Premierminister und Präsidenten teil, wie z.B. Richard von Weizsäcker (Ansprache, in Englisch), Abdurrahman Wahid (Ex-Präsident von Indonesien), Dr. Salim Ahmed Salim (Ex-Premier von Tansania) und Girija Prasad Koirala (Ex-Premier von Nepal).
Es fanden am zweiten Tag paralle Sitzungen statt, auf denen drei Hauptthemen behandelt wurden: Der frühere indische Premierminister I.K. Gujral leitete die Sitzung zum Thema 'Stärkung der Vereinten Nationen', mit Dr. Salim Ahmed Salim als Co-Vorsitzendem. Richard von Weizsäcker und die gandhische Aktivistin Nirmala Deshpande leiteten die Sitzung über 'Abrüstung, Frieden, Terrorismusbekämpfung und die Verbreitung von universaler Brüderschaft'. Abdurrahman Wahid und Acharya Ramamurthy waren für die Leitung der Sitzung zum Thema 'Gandhis Konzept von Weltfrieden' zuständig.Zum Abschluss der Convention wurde eine Deklaration verabschiedet. |